Der Ursprung von Homosexualität


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Groot
Diva



Anmeldungsdatum: 18.11.2015
Beiträge: 191

BeitragVerfasst am: 28.01.2017, 22:48    Titel: Der Ursprung von Homosexualität Antworten mit Zitat

Was glaubt ihr, woher kommt das Schwul sein?
Gibt es das Gay-Gen oder wirklich nur reine Erziehung.



P.S. Bitte erspart euch antworten wie: "*rofl* ist doch egal" *narf*_________________
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Governor
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BeitragVerfasst am: 28.01.2017, 22:53    Titel: Der Ursprung von Homosexualität Antworten mit Zitat

Ich glaube, dass man sich damit anstecken kann. Also durch Berührung mit anderen Schwulen.
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Darkness
Nutzer gelöscht





BeitragVerfasst am: 28.01.2017, 22:54    Titel: Der Ursprung von Homosexualität Antworten mit Zitat

Also mit Erziehung hat das denke ich nichts zutun.

Würde man 1000 Menschen komplett isoliert von der Außenwelt in 1000 gleichen kleinen weißen Zellen einsperren, dann würden so und so viele von denen bi- oder homosexuell sein, die Majorität wäre wohl heterosexuell.

Also ich weiß nicht, was da genau passiert, Homosexualität hat wohl irgendwas mit dem Hirn zutun, und das Hirn hat wieder was mit Genen zutun, dieses und jenes Gen sorgt dann vielleicht dafür, dass diese und jene Nervenbahn im Hirn anders gebaut ist, und somit entsteht dann die Sexualität, ist zwar sehr laienhaft formuliert, aber so stelle ich mir das vor.

Also, Gene, Erziehung sicher nicht, davon bin ich ziemlich überzeugt.
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Governor
Nutzer gelöscht





BeitragVerfasst am: 28.01.2017, 22:55    Titel: Der Ursprung von Homosexualität Antworten mit Zitat

Ich glaube, dass man sich damit anstecken kann. Also durch Berührung mit anderen Schwulen.
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xasrax
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Anmeldungsdatum: 07.06.2016
Beiträge: 3427

BeitragVerfasst am: 28.01.2017, 23:01    Titel: Der Ursprung von Homosexualität Antworten mit Zitat

Ich denke, es legt sich im Wesentlichen schon im Mutterleib fest. Es ist aber sicherlich nicht nur von den Genen abhängig, da es ja auch eineiige Zwillinge gibt, bei denen nicht beide Kinder homosexuell sind. Allerdings wüsste ich auch nicht, wie Sozialisation die sexuelle Orientierung maßgeblich beeinflussen könnte. Smilie

Da ich hier ja schon etwas dazu geschrieben habe: *rofl* ist doch egal *narf*_________________
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Sighco
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Anmeldungsdatum: 29.07.2016
Beiträge: 3345

BeitragVerfasst am: 28.01.2017, 23:05    Titel: Der Ursprung von Homosexualität Antworten mit Zitat

Ich glaube, dass Homosexualität entsteht, wenn die Gebärende während der Schwangerschaft trinkt. Oder sich die Haare mit bilou shampooniert._________________
Make DBNA Great Again!

Anonym1 stellvertretend für alle DBNAler hat folgendes geschrieben:
@Sighco Traf genau meinen Humor. Und ich verstehe, was du damit meinst.

Psychopath hat folgendes geschrieben:
Wenn du eine Nutte wärst, würdest du nicht mal angefasst werden aufgrund deiner Ignoranz die über deine nicht vorhandene Attraktivität dominiert.
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Alleppo
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Anmeldungsdatum: 22.06.2016
Beiträge: 3277

BeitragVerfasst am: 29.01.2017, 10:48    Titel: Der Ursprung von Homosexualität Antworten mit Zitat

Homosexuell wird man, wenn die Frau bei der Zeugung oben ist, ein richtiger Mann nimmt sich die Frau, wenn er das nicht tut, kriegt er zur Strafe einen schwulen Sohn.

Geschockt Cool Geschockt_________________
Schade eigentlich...
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Issy20
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Anmeldungsdatum: 20.12.2012
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 24.02.2017, 23:02    Titel: Der Ursprung von Homosexualität Antworten mit Zitat

Was ich glaube?
Ich glaube, dass es einen genetischen Einfluss von 50 % auf die Sexualität gibt. Die restlichen 50 % ergeben sich durch verschiedene Prozesse während der Embryonalentwicklung, sodass die Sexualität jeder Person mit der Geburt festgelegt ist.
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Anouk
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Anmeldungsdatum: 20.08.2015
Beiträge: 1017

BeitragVerfasst am: 27.02.2017, 01:28    Titel: Der Ursprung von Homosexualität Antworten mit Zitat

Also ich vermute, dass das von der Evolution so vorgeschrieben wurde.
Man sieht es ja nicht nur bei uns, sondern auch bei anderen Tierarten.
Deswegen ist die Theorie mit der Erziehung auch nonsens.
in manchen menschlichen Kulturen sollen Homosexuelleund Transgender auch als heilige Leute gelten.
Aber ich glaube genauso wenig, dass homosexualität etwas mit einem bestimmten gen zu tun hat...
Am Ende ist es sowieso egal, denn man sollte die Person lieben, die man liebt. Egal ob Mann, oder Frau jetzt vor einem steht;)_________________
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PerAsperaAdAstra
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Anmeldungsdatum: 02.10.2011
Beiträge: 75

BeitragVerfasst am: 15.04.2017, 01:38    Titel: Der Ursprung von Homosexualität Antworten mit Zitat

Ich glaube schon dass Homosexualität eine genetische Komponente hat und damit eindeutig schon vor der Geburt bzw in frühester Kindheit feststeht. Am besten logischen, da am unwidersprüchlichsten finde ich die Theorie, dass Homosexualität durch Epigenetik entsteht. Ein Schwulen- oder Lesben-Gen bzw mehrere Gene stehen für mich im Widerspruch zur Evolutionstheorie. Denn Homosexualität ist ja offensichtlich ein Verhalten bzw Merkmal, welches sich nachteilig auf die Fortpflanzung auswirkt. Laut Evolutionslehre sollten solche Merkmale, sofern sie genetisch bedingt sind nur sehr selten auftreten, und mit der Zeit quasi aussterben. Nun gibt es aber schon Homosexualität sehr lange in der Menschheitsgeschichte und diese tritt immer ungefähr gleich häufig in Populationen auf.
Die Epigenetik-Theorie basiert darauf, dass die Aktivität bestimmter Gene durch biochemische Prozesse gesteuert wird. Das erklärt zum Beispiel warum aus einer Muskelzelle durch Zellteilung nur Muskelzellen als Tochterzellen entstehen können, obwohl doch jede Zelle das komplette Genom enthält also theoretisch aus ihr auch Nerven- oder Schleimhautzellen werden könnten. Durch Epigenetik sind nur die für die Funktion als Muskelzelle notwendigen Gene aktiviert, während der Rest der Gene durch Epigenetische Marker stillgelegt ist. Normalerweise werden die Epi-Marks nicht mit den Keimzellen vererbt. Geschieht dies doch kann das zum Beispiel dazu führen, dass sich in einem männlichen Fötus Epi-Marks finden, die von der Mutter stammen. Wenn es sich nun um Epi-Marks handelt, welche bestimmen Gene die den Hormonhaushalt des Fötus bzw. Kleinkinds steuern kann dies dazu führen, dass es sich zwar um einen biologischen Mann handelt, jedoch aufgrund der hormongesteuerten Entwicklung der Sexualität, dieser eine typisch weibliche sexuelle Präferenz angelegt bekommt, nämlich, dass er auf Männer steht. Denkbar ist auch dass, Epi-Marks, die die Vernetzung des Gehirns kontrollieren an der Entstehung der Homosexualität beteiligt sind, da nun durch entsprechende Genaktivität die sexuelle Präferenz des anderen Geschlechts angelegt wird. So entsteht Homosexualität quasi in jeder Generation neu, je nach dem welche Marker mit vererbt werden und welche nicht. Auch die Bisexualität lässt sich so erklären. Da die Entwicklung und Anlage der Sexualität viele Facetten umfasst (biologisches Geschlecht, sexuelle Identität und sexueller Präferenzen etc.), wäre es denkbar, dass bei Bisexuellen eben nur manche Marker vererbt werden und so beide Ausprägungen der Geschlechterpräferenz der Eltern zum Ausdruck kommen, weil ein Teil typisch männlich und der andere typisch weiblich angelegt ist.
Für mich macht eben diese Theorie am meisten Sinn._________________
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Nihilum
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Anmeldungsdatum: 30.03.2017
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 19.04.2017, 10:58    Titel: Re: Der Ursprung von Homosexualität Antworten mit Zitat

Groot hat folgendes geschrieben:
Was glaubt ihr, woher kommt das Schwul sein?
Gibt es das Gay-Gen oder wirklich nur reine Erziehung.

P.S. Bitte erspart euch antworten wie: "*rofl* ist doch egal" *narf*


Zunächst würde ich die Gegenfrage stellen: Was ist der Ursprung der Heterosexualität? Daran merkt man eigentlich schon, wie sehr sich die Frage auf das Phänomen bezieht. Die Frage ist natürlich berechtigt, auf der anderen Seite auch reichlich nichtssagend, denn egal welche Antwort man gibt, man bewegt sich immer auf dem schmalen Grat festlegen zu müssen, wo Homosexualität beginnt. Es gibt genügend Lebenssituationen (Gefängnis, Priesterseminar, Internat, Pfadfindergruppen) in denen es zwangsläufig zu gleichgeschlechtlichen Kontakten kommt, ohne das jemand der Akteure sich als homosexuell bezeichnen würde. Die menschliche Sexualität hat auch immer etwas mit der gesellschaftlichen Situation zu tun, die immer auch auf die "Regulierung" bestimmter Normen und Wertvorstellungen zurückgewirkt hat. Beispielsweise galt in der römisch-griechischen Antike ein päderastisches Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler als angemessen. Das ist (berechtigterweise) heute nicht mehr so, weil man Kinder heute als Schutzbedürftige betrachtet.

Erziehung und Gesellschaft kann sicherlich keine Sexualität beeinflussen, lediglich die Konditionen und Umstände unter denen sie stattfindet. Etwa ob der zu Erziehende/Mensch dann eben seine Neigungen verbergen muss, oder ob er sie so leben kann wie er möchte. Trotz jahrzehntelanger "Umerziehungsversuche" im letzten Jahrhundert durch verschiedene Institutionen, Verfolgung bis zur gezielten Ermordung hat nichts davon verhindert, dass Menschen andere Geschlechtskontakte, als die der Norm entsprechenden, hatten. Wobei wir hier von zwischen 5-25% der Bevölkerung reden, die mal nen Typen geknutscht haben, Sex mit Frauen hatten- aber doch merkten, das sie auf Typen stehen und denjenigen die auschliesslich gleichgeschlechtliche Kontakte haben.
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9Dennis4
Neugieriger



Anmeldungsdatum: 21.09.2016
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 19.04.2017, 11:08    Titel: Der Ursprung von Homosexualität Antworten mit Zitat

Es gibt die Theorie, dass es sich tatsächlich um eine Entwicklung in der Evolution handelt. Die Natur ist immer bestrebt verschiedene Gene zu mischen. Klar unter Geschwistern z.B geht es schief (Extremfall).
Also soll eine Art Sicherheit eingebaut worden sein, wenn eine Familie z.B 18 Kinder bekommt. Die Genvielfalt wird kleiner und so muss dagegen gewirkt werden. Erklärt auch warum statistisch gesehen eher die späteren Kinder Homosexuell sind.
Ist eine Theorie, die sicher nicht zu 100% stimmt aber für mich erstmal der beste Anhaltspunkt ^^
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firestorm1
Entdecker



Anmeldungsdatum: 05.04.2014
Beiträge: 65

BeitragVerfasst am: 24.04.2017, 22:47    Titel: Re: Der Ursprung von Homosexualität Antworten mit Zitat

PerAsperaAdAstra hat folgendes geschrieben:
Denn Homosexualität ist ja offensichtlich ein Verhalten bzw Merkmal, welches sich nachteilig auf die Fortpflanzung auswirkt. Laut Evolutionslehre sollten solche Merkmale, sofern sie genetisch bedingt sind nur sehr selten auftreten, und mit der Zeit quasi aussterben.


Das stimmt soweit. Oftmals lässt es sich für den Menschen schwer als Ganzes erfassen, was sich nachteilig auswirkt. Wenn in einem, sagen wir mal fiktiven "primitiven" Urstamm mit 100 Männern und Frauen 15 Männer Homosexuell sind, dann kann das durchaus ein Vorteil sein, da diese 15 Männer nicht in das Konkurrenzschema fallen und sich gegenseitig schwächen, was ein Vorteil für den Feind nach sich zieht, sondern die Zeit für das Balzgehabe wird andersweitig genutzt, beispielsweise bei der Kindererziehung von fremden Kindern im Stamm, was so wieder einen evolutionären Vorteil bewirkt. Oder den Stamm vor Feinden verteidigen und soziale Aufgaben zum Stammeserhalt wahrnehmen, während die Eltern mit Kindererziehung beschäftigt sind
Dies ist auch der Grund, warum Homosexualität nicht von Homosexuellen vererbt wird, sonst würde sich, wie du sagtest, das ganze ja selbst vernichten. Ferner sind es Gene der Mutter, die für eine bestimmte Hormonzusammensetzung im Mutterleib sorgen und somit das Gehirn des Kindes prägen. Interessant ist auch dass bei Familien mit sehr vielen Kindern die Zahl der Homosexuellen überproportional ansteigt - wieder ein guter Effekt der Natur, denn diese Brüder bekriegen sich dann nicht wegen eines Weibchens.

Allerdings - die Klischeetucke wie wir sie heute kennen, mit pinken Fängernägeln und komischem, tuckigem Auftreten, ja das ist wohl eher ein soziologisches Konstrukt und hat mit "Wille der Natur" wohl nichts mehr zu tun.
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