Zwei Drittel der Eltern traurig mit schwulem Kind

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Justanybody
Entdecker



Anmeldungsdatum: 11.07.2016
Beiträge: 71

BeitragVerfasst am: 08.01.2017, 21:09    Titel: Zwei Drittel der Eltern traurig mit schwulem Kind Antworten mit Zitat

http://m-maenner.de/2016/05/ilga-zwei-drittel-traurig-mit-schwulem-kind/



Zwei Drittel traurig mit schwulem Kind
findet eine weltweite ILGA-Studie heraus. Die einzelnen Kontinente

Zwei Drittel aller Eltern weltweit wären „sehr traurig” oder „ein Stück weit traurig”, wenn ihr Kind ihnen erzählen würde, dass es sich gleichgeschlechtlich verliebt hat. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von ILGA, dem weltweiten Dachverband der LGBTI-Organisationen.

Dafür hat ILGA über 95.000 Menschen in 53 Ländern befragt. Wer die Antworten nach Kontinent vergleicht, der stellt deutliche Unterschiede fest. So wären 56 Prozent der befragten Ozeanier – befragt wurden Australier und Neuseeländer – „nicht traurig” mit einem schwulen oder lesbischen Kind. Nur 39 Prozent der Europäer und nur jeder fünfte Befragte aus Afrika denkt so. Damit bildet Afrika das Schlusslicht unter den Kontinenten, was diese Frage angeht.


Wie ist es eigentlich bei Euch? Oder allgemein aus der Sicht schwuler Jungs nach dem Outing in der eigenen Familie? Kann es sein, das schwule Jungs so sehr mit ihrem inneren Coming-Out und irgendwann mit der eigenen Klarheit das äußere Coming-Out vollziehen und bei Erfolg (also sofern einen die Eltern und Freunde nicht verstoßen oder es nicht eklatante Probleme deswegen gibt) mit sich selbst zufrieden sind und das Kapitel für sich als erfolgreich abgeschlossen sehen; aber (vergessen) was ist mit den Gedanken der Umwelt, insbesondere der Eltern?!

Haben wir genug Feingefühl und Interesse, sich in die Perspektive unserer Mütter und Väter zu versetzen, das diese sich uns selbst gegenüber positiv äußern bzw. das Schwul-sein akzeptieren (oder im Mindesten tolerieren) aber innerlich vielleicht tief getroffen sind, da sie andere (gesellschaftlich bedingte) Erwartungshaltungen hatten (oder einfach durch ihre eigene Jugend sich einen ähnlichen Verlauf ihres Kindes erwarten/erhoffen und nun in einer plötzlich anderen und nicht beeinflussbaren Situation stehen) und nun mit dieser "Tatsache" umgehen müssen und ggf. innerhalb der Familie anderen (Großeltern, Onkel, Tante etc.) Rechenschaft über ihr Kind, ihre (vermeintlich vielleicht sogar empfundene "falsche Erziehung") ablegen müssen oder empfinden sich rechtfertigen zu müssen?

Besitzen schwule Jugendliche genauso viel Empathie gegenüber dem eigenen Umfeld in der Erwartung, das sie die eigene Homosexualität akzeptieren, als auch verständnisvoll sich hinreichend in die Perspektive der Eltern zu versetzen? Was diese nun nach dem Outing möglicherweise (in der Gesellschaft und Umgebung) erwartet? Zweifel
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Mr.Hamster
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Anmeldungsdatum: 10.04.2016
Beiträge: 56

BeitragVerfasst am: 08.01.2017, 21:15    Titel: Zwei Drittel der Eltern traurig mit schwulem Kind Antworten mit Zitat

Um ehrlich zu sein.. solche Umfragen sagen für mich nichts aus.. stell dir vor du gibst an, total entsetzt zu sein, wenn dein Kind schwul ist.. und dann outet es ist.. und dann ist es vielleicht doch nicht so schlimm, weil man das Kind liebt und es akzeptiert.. ich denke da muss man erst "ins kalte Wasser" geschmissen" werden, damit man die wirkliche Reaktion sieht.. zudem denke ich, dass Toleranz sowieso ein interessantes Thema heutzutage ist.. *derp*_________________
Mir fällt nichts ein.. meh
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UnnamedOne
Neugieriger



Anmeldungsdatum: 14.04.2015
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 08.01.2017, 21:56    Titel: Zwei Drittel der Eltern traurig mit schwulem Kind Antworten mit Zitat

Also ich kann da auch eigener Erfahrung sprechen:
Meine Mutter hatte überhaupt kein Problem damit, mein Vater anfangs schon. Aber hin wie her, es ist kein generelles Problem.

Was mir in den letzten Jahren aufgefallen ist, ist dass es stark von der Bildungsschicht abhängt, in der die Familie lebt.
In der Regel sind Familien, die auf einem hohen Bildungslevel sind, toleranter, wobei ich dies nicht generalisieren möchte, denn ich habe auch schon das genaue Gegenteil erlebt.

Wenn die Eltern generell aufgeschlossen sind, sind sie auch meistens toleranter einem homosexuellen Kind gegenüber.
Und das Glück der Eltern ist hierbei nicht wichtig, sondern nur das Glück des Kindes.
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Aiedail
Diva



Anmeldungsdatum: 15.06.2013
Beiträge: 181

BeitragVerfasst am: 08.01.2017, 22:22    Titel: Zwei Drittel der Eltern traurig mit schwulem Kind Antworten mit Zitat

Ich wäre auch nicht froh wenn mein Kind schwul wäre. Man wünscht sich natürlich immer das beste für das eigene Kind und schwule Jugendliche haben öfter psychische Probleme als heteros.

Auf der anderen Seite ist es mir egal ob einer ein Problem damit hat. Ich mag es schwul zu sein und würde es mir immer wieder so aussuchen wenn ich könnte. Ich kann es außerdem nicht ändern und mein Leben ist mir einfach wichtiger als das Seelenheil anderer Personen.


Bitte verzeiht die fehlende Zeichensetzung. Ich mach es am Handy einfach nicht.
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Darkness
Held



Anmeldungsdatum: 28.12.2016
Beiträge: 872

BeitragVerfasst am: 08.01.2017, 22:30    Titel: Re: Zwei Drittel der Eltern traurig mit schwulem Kind Antworten mit Zitat

Justanybody hat folgendes geschrieben:
Kann es sein, das schwule Jungs so sehr mit ihrem inneren Coming-Out und irgendwann mit der eigenen Klarheit das äußere Coming-Out vollziehen und bei Erfolg (also sofern einen die Eltern und Freunde nicht verstoßen oder es nicht eklatante Probleme deswegen gibt) mit sich selbst zufrieden sind und das Kapitel für sich als erfolgreich abgeschlossen sehen; aber (vergessen) was ist mit den Gedanken der Umwelt, insbesondere der Eltern?!


Das denke ich nicht, im Gegenteil, oftmals lässt die Umwelt einen die Abneigung in Form von abfälligen Beleidigungen (z.B. "Schwuchtel") oder nicht durchdachten Kommentaren (z.B. "Aber es würden sich doch so viele Mädchen für dich interessieren!") spüren, somit kann ein Jugendlicher die Gedanken der Umwelt nicht ignorieren sondern muss sich mit ihnen konfrontiert fühlen, jeder geht damit anders um, es zu verdrängen ist sinnvoll, weil eine Seite absolut unlogische Komplexe hat und die andere Seite die Situation nicht ändern kann, ohne das eigene Leben enorm einzuschränken.

Justanybody hat folgendes geschrieben:
Haben wir genug Feingefühl und Interesse, sich in die Perspektive unserer Mütter und Väter zu versetzen, das diese sich uns selbst gegenüber positiv äußern bzw. das Schwul-sein akzeptieren (oder im Mindesten tolerieren) aber innerlich vielleicht tief getroffen sind, da sie andere (gesellschaftlich bedingte) Erwartungshaltungen hatten (oder einfach durch ihre eigene Jugend sich einen ähnlichen Verlauf ihres Kindes erwarten/erhoffen und nun in einer plötzlich anderen und nicht beeinflussbaren Situation stehen) und nun mit dieser "Tatsache" umgehen müssen und ggf. innerhalb der Familie anderen (Großeltern, Onkel, Tante etc.) Rechenschaft über ihr Kind, ihre (vermeintlich vielleicht sogar empfundene "falsche Erziehung") ablegen müssen oder empfinden sich rechtfertigen zu müssen?


Dieses Feingefühl können Menschen die ihre Familie unbedingt brauchen von mir aus entwickeln, dagegen habe ich nichts, aber ich würde es nicht entwickeln, wer 2017 noch so dumm ist und Homosexualität nicht toleriert der hat in meinem Leben nichts verloren, das sind nur Problemfaktoren, und wenn meine eigene Mutter mich ablehnen würde, es wäre mir egal, ich hasse Leute die mir das Leben schwer machen, normalerweise halte ich mich von denen einfach fern, auch wenns die Familie wäre würde ich so agieren, aufgrund dessen, dass ich persönlich ein Outing nicht in Betracht ziehe, da es eben nur unnötige Probleme verursachen würde, kann mir das alles aber egal sein.


Justanybody hat folgendes geschrieben:
Besitzen schwule Jugendliche genauso viel Empathie gegenüber dem eigenen Umfeld in der Erwartung, das sie die eigene Homosexualität akzeptieren, als auch verständnisvoll sich hinreichend in die Perspektive der Eltern zu versetzen? Was diese nun nach dem Outing möglicherweise (in der Gesellschaft und Umgebung) erwartet? Zweifel


Ich glaube du idealisierst etwas viel in Teenager rein, Teenager denken erstmal oberflächlich, der durchschnittliche Teenie ist eben nicht empathisch sondern ein ziemlich egoistisches und dazu noch unreflektiertes Wesen, normale Kinder wachsen in behüteten Familienverhältnissen auf, Kind schreit, Mami kommt, Kind sagt etwas, Mami macht es, ein Mensch, in diesem Falle ein Kind, kann aufgrund dieser Erziehung keine Empathie entwickeln, viele Teenies sehen ihr Leben als absolut selbstverständlich an, Empathie kann nur jemand empfinden, der mal Verantwortung übernommen hat, der mal gelitten hat, andernfalls kennt er die Gefühle, die andere Menschen in diesem Szenario vielleicht empfinden, ja nicht einmal, wie soll er sich denn dann in die Familie hineinversetzen? Hineinversetzen kann sich z.B. jemand, dem man die gesamte Jugend durch gesagt hat "Homosexualität ist etwas anomales, so etwas wollen wir hier nicht, das ist für uns eklig!", der kann verstehen, wie die Eltern dabei denken, und der wird sich damit auch schon befasst haben, wenn er denn schwul ist, andernfalls (also als Hetero) plappert er es einfach nach, so entsteht übrigens Homophobie bei Teenies aus islamisch&christlich geprägten Familien, indem man sich das Irrationale obszön zurechtbiegt, aber in dem Falle leidet der schwule Teenie halt, daher besitzt er die nötigen empathischen Kenntnisse um sich in seine Familie hineinzuversetzen, und da er diese kennt outet er sich vielleicht sogar deswegen nicht, weil er seiner Familie kein Leid antun will, weil er seine christlich o. islamisch geprägten Familie nicht dieser gesellschaftlichen Pein aussetzen will._________________
Prostata Tiralala, in Deutschland sitzt die Angela!
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Justanybody
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Anmeldungsdatum: 11.07.2016
Beiträge: 71

BeitragVerfasst am: 12.01.2017, 21:06    Titel: Zwei Drittel der Eltern traurig mit schwulem Kind Antworten mit Zitat

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Jdnbsns
Diva



Anmeldungsdatum: 05.12.2015
Beiträge: 100

BeitragVerfasst am: 12.01.2017, 21:14    Titel: Zwei Drittel der Eltern traurig mit schwulem Kind Antworten mit Zitat

Ich find das Wort 'traurig' unpassend, ich glaube viele Eltern finden es eher "dumm gelaufen", also dass sie ihr Kind natürlich noch lieben, es aber besser fänden, wenn es der "Norm" entspräche (die sie sich selbst ausgemalt haben).
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jsup01
Neugieriger



Anmeldungsdatum: 11.05.2014
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 12.01.2017, 21:36    Titel: Re: Zwei Drittel der Eltern traurig mit schwulem Kind Antworten mit Zitat

Justanybody hat folgendes geschrieben:


das finde ich ja schon interessant.

ich lasse das mit dem Arbeitskollegen mal außen vor.

5% unterschied zwischen männlichen Betreuer und weiblicher Betreuerin finde ich ja schon interessant

Auch wenn es nur 1% ist verstehe ich nicht ganz warum manche Eltern offenbar unterschiedliche Meinungen zur Homosexualität von Töchtern bzw Söhnen haben
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Nick0
Entdecker



Anmeldungsdatum: 28.01.2012
Beiträge: 60

BeitragVerfasst am: 12.01.2017, 21:55    Titel: Zwei Drittel der Eltern traurig mit schwulem Kind Antworten mit Zitat

Warum es einen Unterschied macht, ob die Söhne oder die Töchter homosexuell sind? ~ Ganz easy: Lesben haben ein besseres Image. Danke TaTu
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Simi008
Entdecker



Anmeldungsdatum: 13.11.2013
Beiträge: 54

BeitragVerfasst am: 12.01.2017, 22:08    Titel: Re: Zwei Drittel der Eltern traurig mit schwulem Kind Antworten mit Zitat

Jdnbsns hat folgendes geschrieben:
Ich find das Wort 'traurig' unpassend, ich glaube viele Eltern finden es eher "dumm gelaufen", also dass sie ihr Kind natürlich noch lieben, es aber besser fänden, wenn es der "Norm" entspräche (die sie sich selbst ausgemalt haben).


Du hast es gut auf den Punkt gebracht. Die meisten wollen aber nicht, dass die Kinder der Norm entsprechen, um dem Nachbarn zu gefallen, sondern sie machen sich Sorgen. Sorgen, dass das Kind Benachteiligung erfährt. Ich würde es meinen Kinder auch nicht wünschen. Aber es gibt ja noch schlimmere Dinge.
Wenn jemand sagt, dass Homosexualität das Schlimmste, was er sich seinem Kind wünscht, dann würde ich ihn/sie Mal fragen, ob es vielleicht lieber ein Kind im Rollstuhl hat.

Man sollte den Eltern eigentlich sagen wie gut man es hat. Macht Mal Grindr und GR an. Da treiben sich so viele rum die Hetero Beziehung nach außen führen und heimlich sich mit Gleichgeschlechtlichen treffen zum ******. Das ist traurig, im Sinne von Armselig Sehr glücklich
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Cupcanaille
Neugieriger



Anmeldungsdatum: 28.12.2016
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 13.01.2017, 15:07    Titel: Re: Zwei Drittel der Eltern traurig mit schwulem Kind Antworten mit Zitat

nomennescio hat folgendes geschrieben:
Ich wäre auch nicht froh wenn mein Kind schwul wäre.

Denke, es geht auch nicht darum, dass man "froh" sein sollte. Es geht darum, dass es einem als Eltern in der Hinsicht egal sein sollte, dass man es ungeachtet dessen, mit wem es später nach Hause kommt, akzeptiert und nicht ausstößt. Also den ganz normalen Job als Eltern erfüllen sollte. Also eine entspannte, neutrale Haltung wäre die Richtige.

Ich denke, dass es immer noch ganze 40% sind liegt daran, dass sehr viele immer noch denken, dass man als homosexueller Mensch keine Familie gründen könnte und sich viele Nachfahren wünschen. Dass unsere Wissenschaft so weit ist, dass man mit genug gespartem Geld so gut wie alles machen kann, geht bei der Debatte um das Adoptiv- und Eherecht leider unter. Begeistert bin ich über die Zahlen nicht, auch wenn es mal schlimmer war._________________
Irgendwie riecht's hier nach Zuckerwatte.
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Vincent.1996
Diva



Anmeldungsdatum: 05.10.2013
Beiträge: 139

BeitragVerfasst am: 15.01.2017, 19:58    Titel: Zwei Drittel der Eltern traurig mit schwulem Kind Antworten mit Zitat

Wie könnte es einem egal sein, dass keine Enkelkinder zu erwarten sind? Gewisse Trauer darüber finde ich verständlich. Wenn es bis zur Ablehnung geht natürlich nicht. Aber so wie man selbst mit seiner Orientierung zurecht kommen muss, kann man auch Angehörigen zumindest ein bisschen Zeit geben..
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tobi456
Neugieriger



Anmeldungsdatum: 11.05.2016
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 15.01.2017, 22:56    Titel: Zwei Drittel der Eltern traurig mit schwulem Kind Antworten mit Zitat

Hab mich vor ein paar Wochen bei meiner Mutter geoutet und auch sie war nicht froh darüber, dass ich schwul bin. Nicht, weil sie etwas gegen Homosexuelle hätte oder wegen dem Nachwuchsproblem. (Ihre lesbische Kollegin ist letztes Jahr Mutter geworden) Sie findet es schade, weil sie mir in meinem Leben, so wie jede Mutter, nur das Beste wünscht und sie es schade findet, dass ich durch meine Homosexualität so viele Nachteile im Leben haben werde. Diese Meinung finde ich auch vollständig gut und hätte sie wahrscheinlich auch später einmal, falls ich irgendwann einmal Vater werden würde, auch.
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Justanybody
Entdecker



Anmeldungsdatum: 11.07.2016
Beiträge: 71

BeitragVerfasst am: 26.01.2017, 21:14    Titel: Re: Zwei Drittel der Eltern traurig mit schwulem Kind Antworten mit Zitat

tobi456 hat folgendes geschrieben:
Sie findet es schade, weil sie mir in meinem Leben, so wie jede Mutter, nur das Beste wünscht und sie es schade findet, dass ich durch meine Homosexualität so viele Nachteile im Leben haben werde. Diese Meinung finde ich auch vollständig gut und hätte sie wahrscheinlich auch später einmal, falls ich irgendwann einmal Vater werden würde, auch.


Ja, so würde ich das auch beschreiben bei mir selbst, als auch von ein-, zwei schwulen Jungs die ich in meinem Lebensumfeld kenne.
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Kai-pirinja
Poet



Anmeldungsdatum: 21.12.2010
Beiträge: 439

BeitragVerfasst am: 26.01.2017, 23:33    Titel: Re: Zwei Drittel der Eltern traurig mit schwulem Kind Antworten mit Zitat

tobi456 hat folgendes geschrieben:
Sie findet es schade, weil sie mir in meinem Leben, so wie jede Mutter, nur das Beste wünscht und sie es schade findet, dass ich durch meine Homosexualität so viele Nachteile im Leben haben werde. Diese Meinung finde ich auch vollständig gut und hätte sie wahrscheinlich auch später einmal, falls ich irgendwann einmal Vater werden würde, auch.



Welche Nachteile denn?
Die die dir durch die Gesellschaft per Gesetz noch vorgeschrieben werden
oder persönliche Nachteile?

Ehrlich gesagt
Ich bin froh schwul zu sein
warum auch nicht - klar konnte ich es mirn icht aussuchen -
aber es ist eine Möglichkeit anders zu sein
Ich sehe da keine Nachteile - nur bisher unerfüllte Ziele


Es ist mir doch egal wen mein hypothetisches kind lieben würde
weil ich es liebe - solang es glücklich wird mit wem auch immer
ist der rest doch vollkommen egal_________________
When I was 5 years old, my mom always told me that happiness was the key to life. When I went to school, they asked me what I wanted to be when I grew up. I wrote down “happy.” They told me I didn’t understand the assignment and I told them they didn’t understand life.
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