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dbna-team
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Anmeldungsdatum: 27.02.2008
Beiträge: 14
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Verfasst am:
07.02.2010, 21:37 Titel:
Ist Gott homophob? |
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Pressewirksame Meinungsäußerungen von Amtsträgern der christlichen Kirchen erwecken gerne den Eindruck, dass Homosexuelle im Christentum nicht willkommen sind. Wo liegen die Beweggründe für ihre Äußerungen?
Ist Homosexualität wirklich unchristlich?
Zum Artikel: http://www.dbna.de/leben/berichte/100114-ist-gott-homophob.php |
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Rugbyspieler
Diva


Anmeldungsdatum: 28.10.2009
Beiträge: 2405
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Verfasst am:
07.02.2010, 21:47 Titel:
Ist Gott homophob? |
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Was ist die hier gebrauchte Definition von christlich?
Das müsste erstmal geklärt werden.
Laut altem Testament, ja, laut neuem, nein.
Wenn man die christlichen Werte ( nicht die der Ehe, sondern die des Charakters) nimmt, dann ist Homosexualität nicht unchristlich.
Ansonsten finde ich diese Frage nur lächerlich, denn es gibt hier keine allgemeingültige Antwort. Die Auslegung des Wortes "Christentums" und den dahinterstehenden Hoffnungen und Wege ist so individuell wie die Gedanken und Gefühle eines jeden Menschen.
MfG, Alex_________________ "We are here, from the birth of our breed!
We are the myth of our rage, so many generations!
We are the chosen!
We are the chosen to release your deepest anger!"Zuletzt bearbeitet von Rugbyspieler am 07.02.2010, 21:48, insgesamt einmal bearbeitet |
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Refardeon
Diva


Anmeldungsdatum: 28.02.2006
Beiträge: 4476
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Mainshow
Diva


Anmeldungsdatum: 16.07.2009
Beiträge: 2327
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Verfasst am:
07.02.2010, 22:08 Titel:
Ist Gott homophob? |
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Ich gehe ja auf ein privates, katholisches Gymnasium und meine Religionslehrerin war so freundlich und hat letztes Jahr auch die Fragestellung aufgegriffen. Wir sind zum Schluss gekommen, dass Homosexualität von der katholischen Kirche "anerkannt" wird. Dennoch verurteilt sie die sexuelle Handlungen zwischen Männern. Deshalb sollte der Gläubige, wenn er in sich so einen "Bedarf" spürt zu Treffen kommen oder den örtlichen Pfarrer aufsuchen und mit ihm darüber sprechen...
Die Unterrichtsreihe fand ich mehr als unverschämt.... |
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Driver8
Diva


Anmeldungsdatum: 16.08.2005
Beiträge: 3463
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Verfasst am:
07.02.2010, 22:13 Titel:
Re: Ist Gott homophob? |
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| Refardeon hat folgendes geschrieben: | ABM für dbna-User. Weiß nicht sowieso schon jeder, was sich als Antwort auf diese Frage ergeben wird?  |
Erstens das, zweitens greift der Artikel bei einem solchen Thema leider viel zu kurz. Da könnte man sicherlich noch einiges mehr zusammentragen als eine Aneinanderreihung von Bibelzitaten. Zu loben ist der Ansatz des Autors, auf die historisch-kritische Methode zu verweisen, aber damit ist es nicht genug. Hier könnte man stärker mit christlicher Ethik an sich und logischen Fragen argumentieren. Vor allem ersteres entwaffnet jeden christlich motivierten Moralisten sehr schnell - denn mal ehrlich, zwei Menschen lieben sich (Und welcher Wert ist christlich, wenn nicht die Liebe?) und in 1. Johannes 4, Vers 16 heißt es ja schließlich so schön: Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.
Also bitte, was sollte Gott, wenn es ihn denn geben sollte, als ungleich höheres, ja angeblich allumfassendes Wesen das nicht in unseren engen menschlichen Kategorien zu denken braucht, dagegen haben, dass sich zwei Mensch lieben, auch wenn sie gleichen Geschlechtes sind? Wo sich zwei Menschen lieben, bekriegen sie sich nicht und machen so die Welt im Kleinen etwas besser. Das muss nun wirklich jeder, der ein letztes bisschen Hirnschmalz einsehen und jeder, der sich da draußen Christ nennt, sollte das auch so sehen, ansonsten ist er in meinen Augen ein gottverdammter Heuchler, ein kleingläubiger Moralist, der keine Vorstellung davon hat, was er einem zu erzählen versucht und von dem Glauben, an den er sich hängt in Wahrheit einen Dreck begriffen hat!
Des Weiteren sei angeführt, dass es nun ziemlich unchristlich ist, Leute von Gottes Liebe und Gottes Segen ausschließen zu wollen. Auch das ist unchristlich, denn vor Gott sind ja angeblich alle gleich. Wer die allumfassende Liebe Gottes propagiert, darf niemanden davon ausschließen, auch wenn ihm sein Lebenswandel nicht gefällt. Wer die Allmacht Gottes propagiert und jeden Menschen als wertvoll weil genau so von Gott gewollt erklärt, der widerspricht sich auf dem einen oder dem anderen Weg, wenn er dann Homosexuelle davon ausschließen will. Schließlich müsste er glauben, dass Gott auch für uns Schwule einen Plan hat und uns deshalb genau so wie wir eben sind in die Welt gestellt hat. Ansonsten fällt damit entweder die Allmacht Gottes oder derjenige, der solches behauptet, stellt sich auf die Stufe des Schöpfers, wenn er versucht uns irgendwie klarzumachen, warum gerade wir nicht darunter fallen sollten.
All das wären Ansätze gewesen, die der Artikel hätte ins Feld führen und ggf. weiter ausspinnen können. Das ist unterblieben. Damit wurde die Chance auf einen gut geschriebenen Artikel, der diese Thematik aus unterschiedlichen Richtungen ausleuchtet (erschöpfend behandeln kann man sie wohl kaum, schon gar nicht in einem online-Magazin), leider verpasst. Mich beschleicht das Gefühl, als verwende man bei dbna mehr Mühe und Zeit auf das Schreiben des monatlichen Horoskopes, als auf das Ausarbeiten und Schreiben von Artikeln zu wichtigen und komplexen Themen (zumindest komplexer als die Rezension eines Klischeebelandenen Teenie-Coming-Out-Filmes).
Edit:
Mal so ganz nebenbei finde ich einfach, dass es ein peinlicher Fehler des Autors ist, wenn er von der "evangelikalen Kirche" spricht. Die Evangelikalen, das ist keine homogene, zentral organisierte Gruppe, sondern ein bunt zusammengewürfelter Haufer von Freikirchen mit Hang zum Sektentum, die man unter dem Begriff "evangelikal" zusammenfasst.
Nebenbei könnte man schon allein diskutieren, ob es überhaupt die "evangelische Kirche" gibt. Ich verstehe mich nicht als gottesgläubiger Christ, sondern begreife Gott eher vom Standpunkt moderner, protestantischer Nachkriegstheologie und Religionsphilosophie. Dennoch, gerade im Bezug auf meinen "Wertekatalog" und meine frühkindliche Prägung durch eine liberale, evangelisch-lutherische Erziehung lege ich durchaus wert darauf, nicht mit Calvinisten ohne weiteres in einen Topf geworfen zu werden, deren Prädestinationslehre war mir schon immer suspekt..._________________
 Zuletzt bearbeitet von Driver8 am 07.02.2010, 22:26, insgesamt einmal bearbeitet |
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Dennyboy17
Hasenzahn


Anmeldungsdatum: 10.07.2009
Beiträge: 1
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Verfasst am:
07.02.2010, 22:17 Titel:
Ist Gott homophob? |
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Also bei mit wurde das Thema auch im Religionsunterricht durchgenommen. Wir sind zum schluss gekommen das Gott alle Menschen liebt. Das meint auch uns Schwule und die Lesben.
Ich denke das sowohl altes als auch neues Testament nichts mehr mit unseren Zeiten zu tun haben und die christliche Kirche endlich mal neue Werte finden sollte und mit der Zeit gehen sollte. Ich sage nicht das am alten was schlecht ist nur die Zeit geht weiter und die christliche Kirche und der VAtikan leben noch im Mittelalter.
Ich dachte mit unserem deutschen Papst wird alles besser und das er die Kirche verändert.
Also mein Schluss ist nur weil Menschen im Vatikan die Bibel und Gottes Worte falsch verstehen ist Gott nicht homophob. Nur der Vatikan läst es so aussehen. |
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Charon
Queen


Anmeldungsdatum: 14.07.2004
Beiträge: 8553
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Verfasst am:
07.02.2010, 22:25 Titel:
Ist Gott homophob? |
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Gott ist tot.
Und er liebt keinen Menschen - er liebt nur sich.
Und so gekalut das beinahe ist, so sehr stimmt das, bis in den letzten Winkel der christlichen Religion._________________ "I'm the Pitcher, you're the Catcher"
- Ren Höek zu Stimpleton J. Katz |
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Driver8
Diva


Anmeldungsdatum: 16.08.2005
Beiträge: 3463
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Rugbyspieler
Diva


Anmeldungsdatum: 28.10.2009
Beiträge: 2405
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Rugbyspieler
Diva


Anmeldungsdatum: 28.10.2009
Beiträge: 2405
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Pluto-Van-Leant
Hasenzahn


Anmeldungsdatum: 01.02.2010
Beiträge: 3
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Verfasst am:
07.02.2010, 22:41 Titel:
Ist Gott homophob? |
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Also ich möchte jetzt auch mal mein Senf dazugeben
erst zu mir ich bin 17 und bi und Bekennender Christ.
Also erstmal JA Gott hat was gegen Schwule aber nciht gegen die Menschen,
den Gott liebt Alle Menschen. Gott hat nur etwas gegen die Handlung es ist ihm ein Greul was wir "treiben" aber ich denke jeder muss es selber festlegen, den Gott gab uns den freien willen Gott liebt Uns alle
euer pluto |
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Rugbyspieler
Diva


Anmeldungsdatum: 28.10.2009
Beiträge: 2405
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Nightingale
Hasenzahn


Anmeldungsdatum: 30.11.2009
Beiträge: 1
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Verfasst am:
07.02.2010, 22:45 Titel:
Ist Gott homophob? |
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Ich betrachte mich als katholisch. Ich glaube an Gott und ich denke nicht, dass man Gott auf das alte Testament herabschustern sollte, was immerhin 4000 Jahre alt ist. In dieser Zeit waren die Ansichten geradezu liberal und fortschrittlich, wenn man bedenkt, dass in Babylonien Menschen gekocht und/ oder gebraten oder auf andere widerwärtige Arten exekutiert worden sind.
Das alte Testament ist vor diesem Hintergrund entstanden. Im neuen Testament ist meines Wissens nichts mehr von "Gottes Homophobie" zu erkennen.
Die gesamte Homophobie ist ein Werk der Kirche mit ihren unbegründeten Moralforderungen im Mittelalter. Denn vor dem Christentum war Homosexualität nicht nur akzeptiert sondern sogar auf eine Art in der Gesellschaft implementiert, die es noch nicht einmal heute in unserer demokratischen Gesellschaft gibt.
Für die Griechen war Bisexualität Normalität, Heterosexualität engstirnig und Homosexualität akzeptiert.
Alexander hatte einen Geliebten, Kaiser Hadrian hatte einen Geliebten und Sokrates ebenfalls.
Die Homophobie ist ein Werk der Kirche.
Also suchen wir die Schuld nicht in der Bibel sondern in den Dogmen der katholischen Kirche. |
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Pluto-Van-Leant
Hasenzahn


Anmeldungsdatum: 01.02.2010
Beiträge: 3
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Verfasst am:
07.02.2010, 22:47 Titel:
Ist Gott homophob? |
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| dreieinigkeit Gott-Vater-Geist ??!? also wenn es den geist gibt gott auch =P |
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Rugbyspieler
Diva


Anmeldungsdatum: 28.10.2009
Beiträge: 2405
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