Die Wirren der Liebe und Hoffnung


Antworten  
«Letztes Thema | Nächstes Thema»
Autor Nachricht
Anonym 1






BeitragVerfasst am: 15.02.2017, 06:59    Titel: Die Wirren der Liebe und Hoffnung Antworten mit Zitat

Hallooo!

Wie man dem Titel wohl schon unschwer entnehmen kann geht es in diese Thread um die Liebe und deren verwirrende Folgen. Ich habe vorher ein wenig in dem Forum rumgesucht, aber bin recht schnell zu dem Schluss gekommen, dass mein Problem recht spezifisch 'Tschuldigung...

Es geht um meine Freund....oder besser gesagt Ex-Freund. Wir haben uns erst im Januar nach kurzen schreiben persöhnlich kennengelernt und ich wusste bald, dass es mehr werden könnte, spätestens als er schrieb, dass es sein schönstes Date bisher war. Eventuell sind wir ein paar Dinge schnell angegangen, jedenfalls sind wir kurz danach zusammengekommen und ich hab mich noch nie besser gefühlt.
Das Problem hier war bloß, dass ich ihn eigentlich noch gar nicht so richtig kannte. Er schrieb mir kurz darauf, dass er sich sicher sei, polyramorantisch sein, da er bei seinen 3 vorherigen Beziehung immer nach ca. 5 Monaten das Interesser verlor und diese dann in Streits endeten.
Nun bin ich niemand, der so leicht aufgibt. Wir habe geredet und uns darauf geeinigt, es zu probieren. Später sagte er mir, dass er sich jedoch nicht ganz sicher bezüglich der polyaromantischen Sache zu sein, dass er nur ein Gefühl beschreiben kann, was ihn immer übermannt hat. Er erläuterte, dass er sich auf der einen Seite einsam fühlt ohne jemanden, aber dass, sobald er mit jemanden zusammen ist, dieses Gefühl sich verflüchtigt und er sich dann doch nicht in die Beziehung wünschte.
Dieses Gefühl kam auch auf, jedoch schon nach 2 Wochen. Die Beziehung wurde erstmal beendet und wir sind "Nur" noch Freunde...treffen uns aber immernoch relativ oft (eigentlich immer, sobald er Zeit hat) und das auch mehr und mehr mit seinen beiden besten Freunden.

Nun denk ich schon Tage darüber nach, hab Freunde gefragt und Theorien aufgestellt und mit ihm Heute auch darüber geredet:

1. Er fühlt sich Einsam und bindet Menschen unterbewusst mit Liebe an sich, da das leichter ist, als eine "richtige" Freundschaft aufzubauen.
(Das ist wahrscheinlich die plausibelste der Theorien. Er selbst sagt, dass es gut sein könnte.)

2. Er hat Angst vor der Hingabe einer richtigen Beziehung, oder davor, sich zu öffnen. Ich weiß, dass er bis vor einem Jahr oder ein wenig mehr eine sehr lange Zeit wenig bis gar keine Freunde hatte und auch von der Gesellschaft der Klasse ausgeschlossen wurde, nichts zuletzt wegen seines Outings in der Sechsten. Er redet selten über seine eigenen Probleme sondern verarbeitet sie selber und hilft lieber anderen.
(Diese Theorie ist offen gestanden sehr beeinflusst von meiner immer noch existierenden Hoffnung darauf, dass es wieder eine Beziehung werden könnte. Diese nimmt aber ständig ab.)

Wie vorher gesagt haben wir darüber geredet. Immerzu jedoch beschleicht mich das tückische Gefühl, dass wir immer noch in einer Beziehung sind...nicht zuletzt durch seine recht zuneigungszeigenden Gesten. Ich weiß jedoch, dass ich in sowas auch Dinge reininterpretieren könnte und mich mein Herz täuscht.
Nach allem ist er sich immer noch nicht sicher bezüglich jenes Gefühls.
Und wenn ich ihn Frage, ob da nun noch Hoffnung besteht sagt er "Ich weiß es nicht".
Nun gibt es halt auch die 3. Theorie meine hetero Freunde welche besagt, dass er mich einfach nur benutzt und verarscht hat, jedoch glaub ich das Sub- und Objektiv gesehen nicht, weil er sich sonst viel Aufwand hätte sparen können und mich nicht seinen beiden besten Freunden vorgestellt hätte, oder mich nicht in den lokalen Schwulenverband eingegliedert hätte. Ob das nun doch ein großer perfider Plan von ihm ist, mich zu täuschen wage ich stark zu bezweifeln.
Ich hab ihm auch gesagt, dass ich nicht ewig warten werde. Und ich fange schon langsam wieder an, mit anderen Leuten zu intereagieren oder Chancen zu sehen. Jedoch habe ich letztendlich immer noch Hoffnungen.

Ich würde wirklich gerne mehr herausfinden. Es gibt noch mehr Aspekte, die man hier beachten könnte, jedoch wollte ich nicht zu viel schreiben, was wahrscheinlich nicht so gut funktioniert hat... xD
Am meisten würde ich jedoch gerne eure Meinung dazu hören und eventuell gemeinsam zu einer Lösung der Situation finden.
Nach oben
--Mr_Zero--
Held



Anmeldungsdatum: 06.03.2013
Beiträge: 818

BeitragVerfasst am: 15.02.2017, 10:50    Titel: Die Wirren der Liebe und Hoffnung Antworten mit Zitat

Guten morgen, kleiner Mann.

Erstmal vorweg. Ich glaube hier wird grade im Bereich Liebe & Beziehungen viel zu häufig auf die Suchfunktion verwiesen und das ist in meinen Augen, sinnfrei. Denn viel zu selten treffen bei Unsicherheiten und Problemen so viele Faktoren aufeinander zu, das man in diesem Bereich wirklich fündig wird. Winken

So und jetzt zu deiner Situation.

Hört sich nach einer ziemlichen verzwickten Lage an aber deine ersten beiden Theorien klingen recht plausibel und das eine, schließt das andere nicht zwangweise aus, bzw. könnte das einer auch der Grund für das andere sein.

Ich meine damit, wenn er wirklich bis vor geraumer Zeit wenig bis keine Freunde hatte, dann ist es kaum verwunderlich, dass er Probleme mit Beziehungen hat. Wie sieht es denn bei ihm in der Familie aus? 'Tschuldigung...

Worauf ich nämlich hinaus möchte, ist folgendes:

Während der geistigens Entwicklung des Älter werdens, lernen wir Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen. Das fängt im jungen Jahren mit der Beziehung zu den Eltern (und Geschwistern) an, wenn wir mit ersten Dingen konfrontiert werden, wie Mitgefühl, Liebe oder familiäre Geborgenheit und entwickelt sich ab dem Kindergartenalter bis zum Berufsleben, immer weiter. Wenn wir dann erste Freundschaften schließen oder im Beruf mit anderen Kollegen zu tun haben und unbewusst feststellen, dass es nicht immer so toll läuft wie in der Familie. Denn wir lernen neue Seiten kennen, wie Missgunst, Neid oder Habgier und es gibt anhand von Erziehern die erste Zeit, bei der uns vorgemacht wird, wir befinden uns in familiären Geborgenheitszuständen aber mit der Zeit lernen wir auch solche Zustände zu deuten.

Ist jetzt etwas lang geworden aber ich meine, dass die höchste Instanz der menschenlichen Beziehungen auf die Entwicklung bis zum Beginn der ersten Liebesbeziehung zurückzuführen sind. Denn bei einem Partner kommen alle möglichen Situationen die man mal gelernt bzw. erlebt hat, zusammen und damit kann man recht schnell überfordert sein.

Ich würde also vermuten, dass er so sehr mit Beziehungen zu kämpfen hat, da ihn Teile in der Entwicklung "verloren" gegangen sind, die aber wichtig für die zwischenmenschliche Interaktion sind.

Er scheint derzeit neue Lebensweisen kennenzulernen und für den Schritt Beziehung noch nicht wirklich bereit zu sein. Ich denke, wenn du ihn ein guter Freund bist, ohne den Gedanken, dass da mehr drauß wird, wäre das für ihn am besten. Smilie

Wie du schon sagtest, du wirst nicht ewig warten und du beginnst schon mit anderen Leuten Kontakte zu knüpfen und das solltest du auch tun. Ich bin mir sicher du findest den Weg, den du mit deinem Gewissen vereinbaren kannst und deinen Mr. Right. Ich wünsche es mir zumindestens für dich. Gaanz unschuldig

LG Zero_________________
Denke nie gedacht zu haben, denn das Denken der Gedanken ist ein gedankenloses Denken. Denke nie, denn wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst, gedacht doch hast du nie.
Nach oben
Alle Posts des Users
FierceCinnamon
Held



Anmeldungsdatum: 19.10.2014
Beiträge: 1447

BeitragVerfasst am: 15.02.2017, 12:14    Titel: Die Wirren der Liebe und Hoffnung Antworten mit Zitat

Naja, ich gehe mal davon aus, dass ihr noch eher jung seid.

Ich denke eher, dass er "Beziehungen" eingeht, weil man das halt so macht. Bzw. weil man auch durch die Gesellschaft so vorgeprägt ist, dass Beziehungen als das Schönste und Erstrebenswerteste angesehen werden. Gerade mit einem kleinen Freundeskreis erscheint dann eine Paarbeziehung ein gutes Mittel gegen Einsamkeit und Langeweile zu sein. Denn einen ganzen Freundeskreis aufzubauen, ist ja irgendwie langwieriger, als sich nur auf eine Person zu konzentrieren. Jedoch ist er sich noch nicht ganz im Klaren darüber, was wirklich "Beziehung" dann alles bedeutet.
Ich würde, es nicht so ausdrücken, dass er die Leute "mit Liebe" an sich bindet. Davon kann man mE nach 2 Wochen noch nicht sprechen.Ich würde eher von "Aufmerksamkeit" sprechen. Ich denke eher, dass er Komplimente macht und sich auf dich "fixiert", weil er eben nicht viele Alternativen hat, an die er sich wenden könnte.

Naja aus Erfahrung kann ich sagen, dass man anfangs erstmal immer ein bisschen misstrauisch bzw. distanziert sein sollte, wenn man Komplimente gemacht bekommt. Es gibt einfach Leute, denen so was leicht über die Lippen geht und die eine sehr schmeichelhafte, charmante Art haben. Was dann halt nicht unbedingt bedeutet, dass dieses Verhalten daran liegt, dass sie einen im Speziellen mögen. Sondern er sie sind einfach so. Und glaub mir, ich kann mich diesem Charme bei manchen Leuten auch nicht verschließen und erliege ihm. Aber es gilt: "Menschen nach ihren Taten beurteilen und nicht nach ihren Worten."

Also ich persönlich würde erst nach mehreren Wochen bzw. sogar Monaten sagen, dass ich mit jemanden zusammen bin. Bis man jemanden wirklich kennen gelernt hat und ein stabiles, vertrauensvolles Verhältnis aufgebaut, dass über die anfängliche Begeisterung füreinander hinausgeht, braucht man eben Zeit. Und Beziehung bedeutet für mich mehr als nur Gesellschaft, Abwechslung, Kurzweil und natürlich auch Sexualität/Intimität.
Außerdem ist eine gute Freundschaft ja wohl auch ein Teil einer Beziehung. Also ich verstehe nicht, warum du denkst, dass eine Beziehung "einfacher" zu erreichen ist, als Freundschaft. Eine Affäre oder so ist vielleicht einfacher als eine echte gute Freundschaft. Eine Beziehung nicht.

Wenn er sagt "er weiß nicht" , dann kann das auch daran liegen, dass er ein Problem damit hat, eine klare Absage zu erteilen, da er ja irgendwie doch deine Gesellschaft und dein Interesse erhalten will. Das ist bei einigen oder sogar den meisten Menschen so, dass sie dazu einfach nicht den Schneid haben.

Ich glaube nicht, dass er dich vorsätzlich verarschen wollte, sondern eher, dass er halt nicht so lange nachdenkt, bevor er handelt und nicht so genau weiß, was er will. Also das Gegenteil von mir, der eher zu lange denkt, bevor er mal was macht. *narf* Allerdings musst du es auch so sehen, dass es für ihn auch nichts negatives ist, was er verhindern wollen würde, wenn du ihm in Hoffnung auf mehr Aufmerksamkeit schenkst. Du solltest dir schon im Klaren darüber sein, ob es für dich emotional in Ordnung ist, mit ihm Kontakt zu haben, wenn da daraus nicht mehr wird.
Nach oben
Alle Posts des Users
Anonym 1






BeitragVerfasst am: 17.02.2017, 02:15    Titel: Die Wirren der Liebe und Hoffnung Antworten mit Zitat

Es freut mich zu sehen, wie schnell und kompetent ihr geantwortet habt :3

Zitat:
Wie sieht es denn bei ihm in der Familie aus?


Also familiär gebe es auch einige Dinge, die an seine Psyche gezerrt haben könnten. Soweit ich weiß, hat sich sein leiblicher Vater irgendwann als Schwul geoutet, wodurch dann natürlich auch die Heirat beendet wurde. Zurzeit hat er einen Stiefvater, mit dem er auch, zusammen mit seiner Mutter und 3 kleinen Schwestern, in einer Wohnung lebt. Durch diese Fakten war ich auch mehr der zweiten Theorie zugeneigt, da oft der Erstgeborene mehr psychische Last tragen muss, vorallen bei 3 kleinen Schwestern.

Natürlich hast du auch recht mit den verschiedenen Aspekten, die man bei der ersten Beziehung vereinigen muss und die dann schnell jemanden überwätigen können. Vielleicht hat er nach 3 Beziehungen gemerkt, dass bei ihm irgendetwas fehlt und das er was änden muss.
Ich persöhnlich hab bei meiner ersten Beziehung, im übrigen mit einer Vertreterin des anderen Geschlechts, recht schnell gemerkt, dass da irgendwas nicht richtig ist xD

In den letzten Tagen habe ich auch oft darüber nachgedacht, diese Hoffnungen einfach loszulassen und ich bin mittlerweile überzeugt, dass das wirklich der beste Weg sein wird :3


Zitat:
Ich würde, es nicht so ausdrücken, dass er die Leute "mit Liebe" an sich bindet. Davon kann man mE nach 2 Wochen noch nicht sprechen.Ich würde eher von "Aufmerksamkeit" sprechen.


Um ehrlich zu sein passt das sogar sehr gut in's Gesamtbild. Er hat mir Anfangs wirklich recht viele Komplimente gemacht und dazu kommt dann noch dieses "Ich liebe dich". Ich mag manchmal ein ziemlich naiver Romantiker sein, aber sogar für mich wirkte das ein wenig schnell xD

(Im übrigen bin ich 19 und er 17)

Zitat:
"Menschen nach ihren Taten beurteilen und nicht nach ihren Worten."


Ich glaub, das werde ich mir für den Rest meines Lebens merken, danke Sehr glücklich

Zitat:
Also ich persönlich würde erst nach mehreren Wochen bzw. sogar Monaten sagen, dass ich mit jemanden zusammen bin. Bis man jemanden wirklich kennen gelernt hat und ein stabiles, vertrauensvolles Verhältnis aufgebaut, dass über die anfängliche Begeisterung füreinander hinausgeht, braucht man eben Zeit. Und Beziehung bedeutet für mich mehr als nur Gesellschaft, Abwechslung, Kurzweil und natürlich auch Sexualität/Intimität.


Ich muss sagen, ich hatte auch so ähnlich gedacht. Dann kam er und war so nett und anders und er wollte eigentlich noch warten und ich auch aber irgendwie nahm es dann seinen Lauf, ohne das irgendjemand aufhören wollte Neutral
Tja, "Der Dumme lernt aus seinen Fehlern, der Weise aus denen der Anderen."

Zitat:
Also ich verstehe nicht, warum du denkst, dass eine Beziehung "einfacher" zu erreichen ist, als Freundschaft.
Weil ich eigentlich eine Affäre meinte, es jedoch falsch beschrieben hab, sorry dafür.

Zu dem "ich weiß nicht" denke ich auch dasselbe. Ich bin mir recht sicher, wenn ich behaupte, dass er mich wirklich nicht als Freund verlieren will und deshalb Angst davor hat, es einfach zu sagen, obwohl das im Nachhinein eigentlich helfen würde. Ich hing oft an diesem berühmten Haken und spreche da aus Erfahrung xD
Nach oben
xasrax
Foreninventar



Anmeldungsdatum: 07.06.2016
Beiträge: 3452

BeitragVerfasst am: 17.02.2017, 03:15    Titel: Re: Die Wirren der Liebe und Hoffnung Antworten mit Zitat

Anonym 1 hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Also ich verstehe nicht, warum du denkst, dass eine Beziehung "einfacher" zu erreichen ist, als Freundschaft.
Weil ich eigentlich eine Affäre meinte, es jedoch falsch beschrieben hab, sorry dafür.

Meinst Du damit, eine Affäre ist schwerer zu erreichen als eine Beziehung? Das würde ich bezweifeln. 'Tschuldigung...

Zu Deinem Thread: Die Theorien sind plausibel, aber hast Du schon darüber nachgedacht?:

Mit persönlich ist es schon öfter so ergangen, dass ich in dem Moment mein Interesse an einer Person verloren habe, mit der eine feste Bindung möglich war. Man fragt sich dann, ob es vielleicht einen noch Besseren gibt... und dass man möglicherweise mit dieser Beziehung nur seine Zeit verschwendet. Stattdessen könnte man ja auch als Single diesen Einen suchen. Smilie_________________
Make DBNA Great Again!
Nach oben
Alle Posts des Users
Werbung
Anonym 1






BeitragVerfasst am: 25.02.2017, 00:20    Titel: Die Wirren der Liebe und Hoffnung Antworten mit Zitat

Zitat:

Meinst Du damit, eine Affäre ist schwerer zu erreichen als eine Beziehung? Das würde ich bezweifeln. 'Tschuldigung...


Nein, meine genau das Gegenteil xD

Ich konnte leider eine Weile nicht antworten, da ich weg war. Nun bin ich jedoch wieder Zuhause und empfand es als eine gute Idee, mich mit seiner besten Freundin, ihrer Freundin und ihm zu treffen. An dieser Stelle muss ich anmerken, dass ich den Kontakt mit ihm aus mehreren Gründen nicht abgebrochen habe. Nummer 1 wäre naturlich die noch bestehenden Hoffnungen, die zu diesem Zeitpunkt jedoch schon stark geschwächt sind. Nummer 2 wären seine Freunde oder auch die Anbindung an andere Schwule, welche ich vorher noch nicht hatte und auch keineswegs verlieren möchte.
Nummer 3 wäre dann, dass ich sowas leider schon gewohnt bin, weggedrückt zu werden und auch weiß, dass ich damit klarkommen kann, sofern ich genug Zeit hab und deshalb auch keinen Grund sehe, den Kontakt abzubrechen....vorallem wegen Punkt 2.

Nun habe ich recht viel überlegt, was ich tun könnte und wie ich mich verhalten sollte. Als die logische Variante erschien mir eine Distanzierung. Ich hab über den Urlaub Versucht, mein Handy ganz auszuschalten jedoch schlug das nach 2 Tagen fehl xD
Den Schriftverkehr mit ihm habe ich dann letztendlich auf ein Minimum reduzieren können, was heißt, dass ich ihn nur noch anschreibe, wenn ich wirklich etwas brauche oder erfahren möchte und nicht mit ihm über eventuell nichtige Themen rede um so den Kontakt aufrechtzuerhalten.

Um nun endlich zu dem Treffen zu kommen, möchte ich vorab anmerken, dass ich mich auch hier an einer Distanzierung versucht habe. Dabei ist mir vorallem aufgefallen, dass er oft noch Körperkontakt sucht. Es ist nicht viel. Mal legt er seine Hand auf meine Schulter, einmal auch auf mein Bein, aber es ist, so wie ich das jetzt beurteilen kann mehr als mit seinem besten Freund, der im übrigen nicht mit war. Auffallend lange waren dann die Umarmungen, wobei man die Nötigkeit dieser infrage stellen könnte.
Ich bin mir durchaus bewusst, dass ich sehr wahrscheinlich noch viel in solche Kleinigkeiten reininterpretiere. Nicht zuletzt aus den nach wie vor bestehenden Gefühlen für ihn.
Aber sobald ich mich zwischenmenschlich von ihm distanziere fühlt es sich so an, als wenn er die Nähe sucht, was mich natürlich verwirrt. Geschockt
Nach oben
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Antworten
 

Seite 1 von 1


 

Werbung

Werbung